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23.11.17: „Neue Medien – Chancen und Risiken“ im Krankenhaus Pirmasens

Neue Medien im Krankenhaus PS 11/17Bericht: Jan Peter (MSS 12) und Philipp Reiser (MSS 12), Foto: Frau Schmalenbach

Am 23.11.2017 besuchten die Medienscouts unserer Schule eine Veranstaltung im Pirmasenser Krankenhaus, bei welcher die Sozialkompetenz als Kernpunkt des Umgangs mit Cyber-Mobbing von Referent Dr. Sommerhalter (Leiter Prävention und Medienberatung im Bündnis gegen Cybermobbing e.V.) vorgestellt wurde.

Die Gefahr von Cyber-Mobbing beginnt mit der von Eltern, aufgrund von mangelnder Kenntnis, wenig kontrollierte Internetnutzung ihrer Kinder. Basierend darauf, dass es meistens keine Einweisung in den aktiven Internetgebrauch gibt, und das Internet allumfassend ist, bilden soziale Netzwerke die Grundlage von Cyber-Mobbing.

Es zeichnet sich ab, dass sich das „Hänseln" vom Schulhof in soziale Netzwerke verlagert und somit der Leidtragende aufgrund der dauerhaften Nutzbarkeit des Internets durchgehend mit dem Mobbing konfrontiert wird. Der Delinquent handelt dabei meist aus reinem Selbstzweck, um sein eigenes Ego zu stärken beziehungsweise eigene Fehler zu kompensieren.

Als Lösungsansatz für dieses Problem wurde ein Eingriff in das soziale Mobbingsystem vorgestellt, welches sich in Opfer, Täter (und seine Peergroup), und die passiven Zuschauer gliedert.

Das wesentliche Problem in dem Mobbing-Konstrukt ergibt sich aus der Angst der passiven Zuschauer bei Eingriff, selbst Opfer zu werden, wenngleich dabei vergessen wird, dass sie gegenüber der Gruppe aktiver ,,Mobber" in Überzahl sind, und somit eigentlich diejenigen sind, die den Leidtragenden aus seiner Position befreien könnten, indem sie ihm den Rückhalt der Gemeinschaft zusichern.